Die Schweizer Basilea Pharmaceutica AG (Allschwil, Schweiz) ist eine Forschungskooperation mit dem US-Biotech Prokaryotics zur Entwicklung eines neuartigen Breitband-Antimykotikums eingegangen. Der Deal hat ein Volumen von bis zu 48,5 Mio. US-Dollar. Ziel sind invasive Pilzinfektionen mit neuem Wirkmechanismus; Basilea übernimmt später die Entwicklung und Vermarktung.
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Die Bayer AG ist über ihre Investmenteinheit Leaps by Bayer mit der US-amerikanischen Soufflé Therapeutics eine strategische Kooperation zur Entwicklung einer zellspezifischen siRNA-Therapie gegen eine seltene Form der dilatativen Kardiomyopathie eingegangen. Mit der Zusammenarbeit stärkt Bayer sein kardiovaskuläres Portfolio im wachsenden Feld des Gen-Silencing.
Die Leverkusener Bayer AG und das in Amsterdam und Zürich angesiedelte KI-Unternehmen Cradle starten eine auf drei Jahre angelegte strategische Partnerschaft zur Nutzung der KI-Plattform für Protein-Engineering. Das Cradle-Versprechen lautet, die Entwicklung therapeutischer Antikörper um den Faktor 10 bis 12 zu beschleunigen und damit Zeit bis zur Klinik einzusparen.
DISCO Pharmaceuticals setzt nach einer 36-Mio.-Euro-Finanzierungsrunde ein weiteres Signal und schließt mit Amgen eine exklusive Lizenzvereinbarung zu neuartigen, gegen Oberflächenstrukturen-gerichteten Krebstherapien. Der Deal hat ein potentielles Volumen von bis zu 618 Mio. US-Dollar plus Royalties; Details zu Vorab- oder Meilensteinzahlungen wurden nicht genannt.
Pentixapharm hat von der FDA das schriftliche Feedback zum Design der geplanten Phase III-PANDA-Studie mit dem Radiodiagnostikum [⁶⁸Ga]Ga-PentixaFor erhalten. Die Behörde sieht keine wesentlichen Bedenken und präzisiert statistische sowie methodische Anforderungen für die Studie bei primärem Aldosteronismus (PA). Ziel ist eine Subtypisierung von Patienten.
Nach der Schnellzulassung des Krebswirkstoffes Sevabertinib im November für vorbehandelte Patienten, haben die FDA und die chinesische CDE Bayers gemeinsam mit dem Broad-Institute (Boston, USA) entwickeltem Molekül den Breakthrough-Status als Erstlinientherapie bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-mutiertem NSCLC erteilt.
Die ProBioGen AG vereinbarte ein Master Service Agreement mit Zag Bio, Inc (Cambridge, USA). Darin übernimmt ProBioGen die Zelllinien- und Prozessentwicklung sowie die GMP-Herstellung für ZAG-101. Die US-amerikanische Biotech-Firma arbeitet an thymusgerichteten Therapien zur Induktion zentraler Immuntoleranz. Die klinische Entwicklung von ZAG-101 soll 2026 beginnen.
Von einem neuen Büro in Chemnitz aus wird künftig die Life-Science-Branche in Südwestsachsen gestärkt: Das Biosaxony-Tochterunternehmen leap:up GmbH bringt von Januar an regionale Akteure aus den Life Sciences am Standort Chemnitz zusammen, um den Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Wirtschaft zu beschleunigen und die Region nachhaltig zu stärken.
Über den Jahreswechsel machen wir Pause. Wir wünschen all unseren Lesern erholsame Tage zum Jahresende und einen guten Rutsch ins neue Jahr. In der Drei-Königs-Woche starten auch wir wieder mit unserer Berichterstattung.
Weihnachtspost für Formycon AG: Die FDA hat Nufymco® (Ranibizumab-leyk), ein austauschbares Lucentis®-Biosimilar, zugelassen. Formycon und Bioeq stärken damit ihre US-Präsenz. Zydus übernimmt die Vermarktung in den USA und soll die Marktdurchdringung über bestehende Partnerschaften weiter ausbauen. Die Zulassung ist nicht gleichbedeutend mit dem Markteintritt.
